Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Radevormwald

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Ausstoß von Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 um 40% zu reduzieren.

 

Klimaschutz geht alle an! Es ist der Sammelbegriff für alle Maßnahmen, die einer unnatürlichen globalen Erwärmung entgegen wirken und mögliche Folgen abmildern sollen.

Mit der Erstellung eines integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes wurde in Radevormwald die konzeptionelle Basis geschaffen, die nationalen Klimaschutzziele auf kommunaler Ebene umzusetzen.

Für das Klimaschutzkonzept von Radevormwald erfolgte eine Bestandsaufnahme der CO2-Immissionen aller klimarelevanten Bereiche. Wesentliche weitere Bausteine des Klimaschutzkonzeptes sind: Ermittlung der Einsparpotenziale in den Bereichen Industrie, Gewerbe, kommunale Gebäude, Verkehr und private Haushalte.
• Ermittlung der Potenziale für erneuerbare Energien
• Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs mit konkreten Handlungsbeschreibungen unter Einbindung der relevanten lokalen und regionalen Akteure
• Aufstellung eines Zeit- und Finanzierungsplanes sowie die überschlägige Berechnung der regionalen Wertschöpfung
• Konzept für die Erfolgskontrolle
• Konzept für die Netzwerkbildung und Öffentlichkeitsarbeit
Mit der Erstellung des „Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Radevormwald" war die GERTEC GmbH – Ingenieurgesellschaft, Essen in Arbeitsgemeinschaft mit mobilité Unternehmensberatung GmbH, Köln beauftragt.

Der Arbeitsprozess begann im Dezember 2011 und endete mit der Präsentation der Ergebnisse im zuständigen Fachausschuss. Der vollständige Endbericht steht als Download (6,3 MB) zur Verfügung.

Haben Sie Fragen? Frau Elisabeth Böhmer (Tel. 02195 606-188) und Frau Sylvia Schwanke (Tel. 02195/606-150) stehen Ihnen als Ansprechpartnerinnen gerne zur Verfügung.

Dieses Projekt wurde unter dem Kennzeichen FKZ 03KS2136 aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit einer Zuwendung von 95% der förderfähigen Kosten gefördert.

 

LED-Beleuchtung in drei Turnhallen


Mit Förderung durch das Bundesumweltministerium (Projekt 03KS5660 der nationalen Klimaschutzinitiative: www.klimaschutz.de) wird die Stadt Radevormwald im ersten Halbjahr 2015 die Beleuchtung von drei Turnhallen auf LED-Technik umstellen.
Die Investitionskosten für die Modernisierung betragen ca. 295.000 €. Die Bundeszuwendung aus dem Programm „Anwendung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung – Innenbeleuchtung“ beträgt 40 %.

Im Rahmen der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung ist vorgesehen, in 3 Turnhallen die vorhandene Beleuchtungsanlage mit insgesamt 439 Leuchten gegen 460 hocheffiziente LED-Leuchten auszutauschen.

Die geplante Sanierung erreicht mit der errechneten Verminderung der CO2-Emissionen der Innenbeleuchtung zwischen 83 bis 93 %. Damit liegt die Einsparung deutlich höher als die in den Richtlinien zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative geforderten 50 %. Darüber hinaus ergibt sich eine weitere erhebliche Einsparung bei den Stromkosten (ca. 250.000 kWh/a).

 

 

 

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GERTEC GmbH - Ingenieurgesellschaft, Essen

 

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