35 - Älteres Haus
Hauptnavigation

Veranstaltungen

Lärmaktionsplan

Lärmaktionsplan – Stufe I: B 229, Teilabschnitt Kölner Straße bis Bahnhofstraße

Das "Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm" vom 24.06.2005 verpflichtet die Kommunen zur Erstellung strategischer Lärmkarten sowie darauf aufbauender Lärmaktionspläne einschließlich der Information der Öffentlichkeit. Die Richtlinie ist im Jahr 2005 in das Bundesimmissionsschutzgesetz in nationales Recht umgesetzt worden.
Lärmaktionspläne sind (zunächst in einer ersten Stufe) in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 6 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr aufzustellen. Die Pflicht zur Erstellung von Lärmaktionsplänen ist an sog. Auslösewerte geknüpft, die als sehr hohe Belastung definiert werden. Sie liegen bei ≥ 70 dB(A) über 24 Stunden bzw. ≥ 60 dB(A) für die Nachtzeit (22 Uhr - 6 Uhr). Eine sehr hohe Belastung liegt nach der Kartierung der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Radevormwald nur auf dem innerörtlichen Streckenabschnitt der B 229 zwischen den Einmündungen Kölner Straße und Bahnhofstraße in die B 229 vor.
Die Stadt Radevormwald hat auf Grundlage der Lärmkarten einen Lärmaktionsplan erarbeitet, der ein Konzept zur Bewertung und Bekämpfung des Umgebungslärms festlegt. Der Lärmaktionsplan entfaltet keine direkte Rechtswirkung für die Bürgerinnen und Bürger bzw. die Eigentümerinnen und Eigentümer im Geltungsbereich.
Der Rat der Stadt Radevormwald hat in seiner Sitzung am 22.03.2011 den Lärmaktionsplan als Handlungskonzept bzw. planerische Grundlage zur Reduzierung und Vermeidung von Umgebungslärm beschlossen.
Der Lärmaktionsplan der Stadt Radevormwald ist hier abrufbar:

 

Lärmaktionsplan der Stadt Radevormwald

Lärmaktionsplan – Stufe II: B 229, restliche Abschnitte

In einer zweiten Stufe sind Lärmaktionspläne auch für Hauptverkehrsstraßen mit einer Verkehrsbelastung von mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen aufzustellen, soweit die o.g. Auslösewerte überschritten werden. Dies betrifft auch die restlichen Streckenabschnitte der B 229 im Stadtgebiet.
Der Rat der Stadt Radevormwald hat in seiner Sitzung am 18.03.2014 den Lärmaktionsplan – Stufe II beschlossen. Dieser enthält auch die Ergebnisse der 1. Stufe der Lärmaktionsplanung.
Der Lärmaktionsplan – Stufe II der Stadt Radevormwald ist hier abrufbar:
 

Lärmaktionsplan – Stufe II


 

Lärmaktionsplan – 3. Runde (Entwurf zur Öffentlichkeitsbeteiligung)

Nach § 47d Abs. 5 BImSchG werden Lärmaktionspläne bei bedeutsamen Entwicklungen für die Lärmsituation, ansonsten jedoch alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt ihrer Aufstellung überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet. Aus der aufgrund dessen aktualisierten Lärmkartierung aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass weiterhin die einzige im Rahmen der Lärmaktionsplanung zu berücksichtigende Lärmquelle in Radevormwald die B 229 ist. Dabei sind aufgrund einer verringerten Verkehrsstärke insgesamt geringfügig weniger Personen im Stadtgebiet von Lärmproblemen (24h-Schallpegeln über 70 dB(A), Nachtschallpegel über 60 dB(A)) im Vergleich zur Stufe ll betroffen. Daher kann die Maßnahmenkonzeption zur Lärmminderung aus dem letzten Lärmaktionsplan größtenteils in einer aktualisierten Fassung übernommen werden.

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 28.11.2019 den Entwurf des Lärmaktionsplanes, 3. Runde, für die Stadt Radevormwald gebilligt und die Verwaltung beauftragt, diesen öffentlich auszulegen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 24.01.2020 bis 25.02.2020 Der Entwurf ist hier abrufbar:

 

Lärmaktionsplans – 3. Runde (Entwurf zur Öffentlichkeitsbeteiligung)

 

Ansprechpartner:

Elisabeth Böhmer
Stadtplanung und Umwelt
Telefon: 02195/606-188
E-Mail: elisabeth.boehmer@radevormwald.de

Verena Vieg
Stadtplanung und Umwelt
Telefon: 02195/606-164
E-Mail: verena.vieg@radevormwald.de
 

Weitere Informationen zum Thema Umgebungslärm sowie aktuelle Lärmkarten stehen auch auf der Internetseite http://www.umgebungslaerm.nrw.de/ des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Aktuell

27.03.2020: Malwettbewerb 2020 zum Thema "Weihnachten"

Radevormwalder Kids aufgepasst. Du hast Freude am Malen und bist zwischen 5 und 14 Jahren alt? Dann nimm am großen Weihnachtsmarkt-Malwettbewerb teil. weiter


27.03.2020: Corona-Virus - Keine Elternbeiträge für den Monat April

Entsprechend der Vereinbarung zwischen dem Land NRW und den kommunalen Spitzenverbänden erhebt die Stadt Radevormwald für den Monat April von den Eltern keine Gebühren für die Kindertagesstätten und die Betreuung im Offenen Ganztag. Für die Stadt Radevormwald sind das Kosten in Höhe von etwa 52.000 Euro für Kindertagesstätten und 22.000 Euro für den Offenen Ganztag. Der Einzug der Beiträge ist von der Stadtkasse Radevormwald gestoppt worden. weiter


Informationen zu Corona

Hier finden Sie Informationen zum Thema Coronavirus: weiter


26.03.2020: Coronavirus - Übersicht über angebotene Hilfen in Radevormwald

weiter


26.03.2020: Coronavirus - Erster Todesfall im Kreisgebiet

Derzeit gibt es 141 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Oberbergischen Kreis. Das Robert-Koch Institut hat die Beprobungs-Richtlinie auf einen größeren Personenkreis geändert. „Heute habe ich die traurige Aufgabe Ihnen mitzuteilen, dass es im Oberbergischen Kreis einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. Den Angehörigen spreche ich mein tiefes Mitgefühl aus“, berichtet Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des oberbergischen Krisenstabs. Die Person hatte nach ersten Erkenntnissen Kontakt zu Reiserückkehrern aus einem Risikogebiet. Sie gehörte wegen ihres hohen Alters sowie schwerer Vorerkrankungen zur Risikogruppe und ist in stationärer Behandlung verstorben. Insgesamt gibt es im Oberbergischen 141 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle. weiter


25.03.2020: Coronavirus - Strafen- & Bußgeldkatalog des Landes

Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat landesweit für anzuordnende Maßnahmen des Gesundheitsschutzes gemäß §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 73 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG), zunächst bis zum 20. April 2020 die Weisung erteilt: Bei der Sanktionierung von Verstößen gegen die Regelungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) nach § 14 Abs. 1 und 2 CoronaSchVO, §§ 73 ff IfSG ist der beigefügte Bußgeldkatalog ermessensleitend zu berücksichtigen. weiter


Rathaus geschlossen - Besuch nur in dringenden Fällen möglich

Pressemitteilung vom 16.03.2020. Bisher ist für Radevormwald weiterhin kein Corona-Fall vom Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises mitgeteilt worden. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der Infektionen in NRW und im Oberbergischen Kreis hat am Wochenende der Krisenstab der Stadtverwaltung mehrfach getagt, um über weitere Maßnahmen zum Beispiel zur angeordneten Schließung von Kindertagesstätten und Schulen zu beraten und zu entscheiden. weiter


24.03.2020: Coronavirus - Sammeltermine abgesagt

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie fallen einige Sammeltermine aus, berichtet Christoph Rösgen, Leiter Abfallwirtschaft beim Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV): weiter


23.03.2020: Coronavirus - Landesverordnung in Kraft getreten

Die Landesregierung hat weitreichendes Kontaktverbot erlassen. weiter


20.03.2020: Corona-Virus - Jugendamt der Stadt schaltet Hotlines und bietet Einkaufsservice für die Wupperorte

"Hilfe, die ankommt" - Hotlines und Einkaufservice - Das Jugendamt der Stadt Radevormwald schaltet ab kommendem Montag, 23. März, drei neue Informations- und Hilfsangebote zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. In einem zweiten Schritt wird ein Einkaufsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen in den Wupperorten angeboten. weiter