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06.03.2020: Coronavirus: Risikogruppen durch Eigenverantwortung schützen

Landrat Jochen Hagt informiert über Maßnahmen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen können, die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken

Oberbergischer Kreis:

„Um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzuschränken, können wir alle auch in unserem eigenen Umfeld kleine Maßnahmen ergreifen, mit denen wir uns selbst und andere vorsorglich schützen“, sagt Landrat Jochen Hagt vor dem Hintergrund der aktuellen fünf SARS-CoV2-Fälle im Oberbergischen Kreis. „Damit schützen wir uns selbst und auch Risikogruppen, für die eine Infektion besonders schwerwiegende Folgen hätte“, appeliert Landrat Jochen Hagt an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.

Wie das Robert Koch-Institut auf Basis weltweiter Daten mitteilt, haben Menschen über 60 Jahre und Menschen mit chronischen Grunderkrankungen das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des
Atmungssystems). Gleiches gilt für die Influenza. Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen beobachtet. Trotzdem können sie das Virus weiterverbreiten und andere Menschen anstecken.

„Es gibt noch keine Impfung gegen SARS-CoV2. Besonders deshalb müssen wir alle Eigenverantwortung zeigen und Vorsichtmaßnahmen ergreifen,“ sagt Jochen Hagt. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie eine gute Husten- und Niesetikette (Taschentücher bitte nach dem Gebrauch direkt entsorgen!) sind unabdingbar. Der Oberbergische Kreis ruft dazu auf, von nicht notwendigen Besuchen in Senioreneinrichtungen oder Krankenbesuchen in Kliniken – auch wenn dies sicherlich schwer fällt – in der aktuellen Situation abzusehen. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden (z.B. Veranstaltungen, deren Besuch nicht zwingend erforderlich ist). Behördengänge und der Besuch von öffentlichen Einrichtungen sollten auf das notwendigste Maß beschränkt werden und eine Klärung von Anliegen nach Möglichkeit
telefonisch erfolgen.

Das Robert Koch-Institut hat eine Reihe von zusätzlichen Verhaltenshinweisen auf seiner Internetseite unter www.rki.de zusammengestellt. Das Institut empfiehlt für Gebiete, in denen vermehrt SARS-CoV2-Fälle bekannt wurden, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren. Die Verhaltenshinweise des Robert Koch-Instituts umfassen unter anderem Empfehlungen für den privaten und öffentlichen Bereich:

  • zu Hause bleiben, wann immer möglich; Zimmer regelmäßig lüften
  • nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren bzw. Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • Risikogruppen durch Eigenverantwortung schützen Seite 2/2
  • Risikogruppen durch Familien- und Nachbarschaftshilfe versorgen; aktiv Hilfsangebote machen
  • Umgang mit Erkrankten im Haushalt festlegen (Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern; Mahlzeiten getrennt einnehmen; räumliche Trennung von Geschwisterkindern)
  • gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten absagen (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln)

Der Oberbergische Kreis stellt auf seiner Internetseite unter www.obk.de/coronavirus Informationen zum Thema bereit. Dort können Sie z.B. auch ein Plakat mit Hygienetipps zum Selbstausdrucken herunterladen.

Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte telefonisch bei ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem Kassenärztlichen Notdienst (116 117). Sie erhalten dann weitere Informationen zum richtigen Vorgehen. Das Bürgertelefon des Oberbergischen Kreises 02261 88-3888 ist während der Servicezeiten (Montag bis Freitag, 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag, 12:00 bis 18:00 Uhr) erreichbar. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Aktuell

27.03.2020: Malwettbewerb 2020 zum Thema "Weihnachten"

Radevormwalder Kids aufgepasst. Du hast Freude am Malen und bist zwischen 5 und 14 Jahren alt? Dann nimm am großen Weihnachtsmarkt-Malwettbewerb teil. weiter


27.03.2020: Corona-Virus - Keine Elternbeiträge für den Monat April

Entsprechend der Vereinbarung zwischen dem Land NRW und den kommunalen Spitzenverbänden erhebt die Stadt Radevormwald für den Monat April von den Eltern keine Gebühren für die Kindertagesstätten und die Betreuung im Offenen Ganztag. Für die Stadt Radevormwald sind das Kosten in Höhe von etwa 52.000 Euro für Kindertagesstätten und 22.000 Euro für den Offenen Ganztag. Der Einzug der Beiträge ist von der Stadtkasse Radevormwald gestoppt worden. weiter


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26.03.2020: Coronavirus - Übersicht über angebotene Hilfen in Radevormwald

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26.03.2020: Coronavirus - Erster Todesfall im Kreisgebiet

Derzeit gibt es 141 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Oberbergischen Kreis. Das Robert-Koch Institut hat die Beprobungs-Richtlinie auf einen größeren Personenkreis geändert. „Heute habe ich die traurige Aufgabe Ihnen mitzuteilen, dass es im Oberbergischen Kreis einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. Den Angehörigen spreche ich mein tiefes Mitgefühl aus“, berichtet Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des oberbergischen Krisenstabs. Die Person hatte nach ersten Erkenntnissen Kontakt zu Reiserückkehrern aus einem Risikogebiet. Sie gehörte wegen ihres hohen Alters sowie schwerer Vorerkrankungen zur Risikogruppe und ist in stationärer Behandlung verstorben. Insgesamt gibt es im Oberbergischen 141 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle. weiter


25.03.2020: Coronavirus - Strafen- & Bußgeldkatalog des Landes

Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat landesweit für anzuordnende Maßnahmen des Gesundheitsschutzes gemäß §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 73 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG), zunächst bis zum 20. April 2020 die Weisung erteilt: Bei der Sanktionierung von Verstößen gegen die Regelungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) nach § 14 Abs. 1 und 2 CoronaSchVO, §§ 73 ff IfSG ist der beigefügte Bußgeldkatalog ermessensleitend zu berücksichtigen. weiter


Rathaus geschlossen - Besuch nur in dringenden Fällen möglich

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23.03.2020: Coronavirus - Landesverordnung in Kraft getreten

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"Hilfe, die ankommt" - Hotlines und Einkaufservice - Das Jugendamt der Stadt Radevormwald schaltet ab kommendem Montag, 23. März, drei neue Informations- und Hilfsangebote zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. In einem zweiten Schritt wird ein Einkaufsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen in den Wupperorten angeboten. weiter