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Feuerwehr

Der Grundstein für die Freiwillige Feuerwehr Radevormwald wurde am 2. Juni 1868 gelegt. An diesem Tag sind die zahlreichen Feuerwehrvereine in Radevormwald zu einer Feuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald zusammengeführt worden. Heute, über 150 Jahre später, geben wir einen kleinen Einblick in die Strukturen unserer Feuerwehr.Feuerwehr Karte

Das Stadtgebiet von Radevormwald ist in neun Löschgebiete aufgeteilt. Die neun Einheiten mit 240 aktiven Feuerwehrleuten sind zu drei Löschzüge zusammengefasst.

Der Löschzug I, bestehend aus den Einheiten Stadt und Herbeck, wird von Brandoberinspektor Theo Aldermann geführt.

Die Einsatzgebiete rund um Önkfeld, Remlingrade und Herkingrade - bis hinunter zu den Wupperortschaften - werden vom Löschzug II mit den Einheiten Herkingrade, Remlingrade und Önkfeld betreut, deren Zugführer Hauptbrandmeister Stefan Braun ist.

Der Löschzug III setzt sich aus den Einheiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg zusammen und wird von Brandinspektor Daniel Longerich geleitet.

Neben den 240 Kameradinnen und Kameraden der aktiven Einsatzabteilung blicken wir auf eine starke Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die erste Kinderfeuerwehr in Radevormwald - und wahrscheinlich auch in ganz Deutschland - wurde 1949 von der Löscheinheit Önkfeld gegründet. Seit 1989 hat die Löscheinheit in Hahnenberg ebenfalls eine Kinderfeuerwehr. Wegen der großen Nachfrage wurde die Kinderfeuerwehr 2019 neu strukturiert. Für das Gebiet des Löschzuges I wurde eine neue Kinderfeuerwehrgruppe gegründet. Somit hat nun jeder Löschzug eine eigene Gruppe der Kinderfeuerwehr.

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) im Januar 2016 ist es in NRW möglich, Kinder von sechs Jahren in die (Kinder-)Feuerwehr aufzunehmen. Die Leitung der Stadtkinderfeuerwehr haben Jonas Stracke, Cedrik Kleinschmidt und Lukas Leuchter mit ihrem Ausbilderteam.

Von der Kinderfeuerwehr können die Jugendlichen im Alter von 12 Jahren in die Jugendfeuerwehr wechseln. Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Schmidt und sein Team betreuen derzeit rund 40 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen. Wie wichtig diese Aufgabe ist, zeigt sich unter anderem darin, dass mehr als die Hälfte der heutigen Kameradinnen und Kameraden ihre Laufbahn in der Jugendfeuerwehr begonnen haben.

Das Feuerwehrorchester mit 65 Mitgliedern unter Leitung von Stefan Biermann und des Dirigenten Federico Ferrari ist weit über die Stadtgrenzen bekannt. Das liegt daran, dass das Orchester bei zahlreichen Landes- und Bundeswettbewerben mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Auch in diesem Bereich wird viel Wert auf eine starke Kinder- und Jugendarbeit gelegt.

Nach Beendigung des aktiven Einsatzdienstes wechseln die Kameradinnen und Kameraden in die Ehrenabteilung der Feuerwehr. Unter der Leitung von Manfred Holberg und Erich Rummenhöller werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten.

Unterstützung in den vielfältigen Aufgaben erfährt die Freiwillige Feuerwehr durch vier hauptamtliche Kameraden, die unterhalb der Woche im Tagesdienst von 7 – 17 Uhr die Freiwilligen Kräfte unterstützen und sich darüber hinaus um die Pflege, Instandhaltung und Wartung unserer Fahrzeuge und feuerwehrtechnischen Ausrüstungsgegenstände kümmern.

Die Wehrführung, bestehend aus dem Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Dietmar Hasenburg und seinen beiden Vertretern Stadtbrandinspektor Torsten Kleinschmidt und  Stadtbrandinspektor Dirk Rodermann, ist stolz auf die Kameradinnen und Kameraden, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ausrücken, sobald der Alarm erfolgt. Darüber hinaus absolvieren die Kameradinnen und Kameraden regelmäßig noch zahlreiche Übungs- und Ausbildungsstunden, um im Ernstfall gut ausgebildet helfen zu können.

Ein ehrenamtliches Engagement für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Radevormwald.



Feuerwache Radevormwald

Dietrich-Bonhoeffer-Straße 89
42477 Radevormwald
Telefon: 02195 / 9147-0
Telefax: 02195 / 69610
 
Leiter der Feuerwache: Dietmar Hasenburg
 
Freiwillige Feuerwehr Radevormwald
 

Gefahrenabwehr

Allgemeine Informationen

Bei Katastrophen oder besonderen Schadensereignissen wie etwa Großbränden, Bombenentschärfungen, Schadstoffaustritten, aber auch bei Unwettern oder Hochwassern können die Sicherheit und das Eigentum der Bevölkerung gefährdet sein. Im Rahmen der Gefahrenabwehr haben die zuständigen Behörden die Aufgabe, mögliche Gefahren zu vermeiden und für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.

Warnung und Information der Bevölkerung bei Gefahrenlagen

Die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung und der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen sind daher wichtige Bausteine im System einer effektiven Gefahrenabwehr und zur Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung und zu eigenverantwortlichen Gefahrenvermeidung unverzichtbar.

Um etwaige Gefährdungen zu begrenzen oder möglichst sogar zu vermeiden, wird das Sirenensystem in Radevormwald modernisiert und optimiert. So ist es möglich, die Bevölkerung flächendeckend und zeitnah auf etwaige Gefahren aufmerksam zu machen.

Um die Funktionsfähigkeit der Sirenen zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Sirenensignalen vertraut zu machen, findet an jedem ersten Samstag im Monat um 11:30 Uhr ein Probealarm statt.

Die Bevölkerung soll im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Je nach Gefahrenlage kann das Hörfunkprogramm von:

Radio Berg 105,2 oder WDR 2 91,8 MHz

unterbrochen werden, um die Bevölkerung über mögliche Schadensereignisse zu informieren und konkrete Verhaltensweisen zu geben.

Dabei kommt dem Weckeffekt der Sirenen eine besondere Bedeutung zu, denn im Notfall muss die Bevölkerung auch im Schlaf auf eine Gefahr aufmerksam gemacht werden.

Aktuelle Informationen werden im Unglücksfall über die o. g. Radiosender, aber auch über die sozialen Medien www.obk.de/facebook, www.obk.de/twitter und über die Warn-App NINA veröffentlicht. Im Ernstfall werden gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt.

Des Weiteren steht im Bedarfsfall das

Bürgertelefon des Oberbergischen Kreises unter 02261 88-3888

den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Als weiteres Warn- und Informationsmittel steht die Internetseite des Oberbergischen Kreises www.obk.de/warnungbevoelkerung zur Verfügung. Увага! (інформаційно)

Blockieren Sie keine Notrufnummern: Feuerwehr und Rettungsdienst (112), sowie die Polizei (110) müssen für echte Notfälle erreichbar bleiben.

Smartphone-App NINA

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Smartphone-App namens NINA (= Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) entwickelt. Wer sich die App auf sein Smartphone lädt, kann damit aus den Leitstellen der Kreise und kreisfreien Städte unmittelbar über eine Gefahr und sinnvolle Schutzmaßnahmen informiert werden.

Auch Unwetterwarnungen werden über die App verbreitet. Sie meldet sich bei Gefahr mit einem akustischen Signal. Die Nutzerin oder der Nutzer der App kann dazu aus einer Liste von verschiedenen Tönen auswählen. Einer der Töne erinnert an das typische Signal einer Sirene.

Sirenensignale

Folgende Sirenenwarntöne werden in Nordrhein-Westfalen einheitlich verwendet:
 

Warnung Warnung

Es droht Gefahr. Informieren Sie sich! Schalten Sie das Radio ein und achten auf Meldungen und Hinweise zum Schadensereignis! Versorgen Sie sich auch auf weiteren Wegen mit Informationen z.B. über das Internet oder die lokale Presse.

Entwarnung Entwarnung

Die Gefahr ist vorüber.

 

Alarmierung der Feuerwehr Alarmierung

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr werden über digitale Funkmeldeempfänger zu ihren Einsätzen alarmiert und die Alarmierung über den Feueralarm mittels Sirenen als zusätzliches Medium vorgehalten, um eine ständige Alarmierung der Feuerwehr gewährleisten zu können.

 

Richtiges Verhalten im Gefahrenfall

  • Ruhe bewahren
  • Gebäude oder Wohnung aufsuchen
  • Türen und Fenster schließen
  • Kinder und hilfsbedürftigen Menschen helfen, Nachbarn informieren
  • Nur in Notfällen im Mobilfunknetz telefonieren. Wählen Sie die Notrufe 112 und 110 nur bei akuter Gefahr
  • Lokalradio einschalten oder via Kabel / Satellit / Internet-Stream Lokalradio eingeschaltet lassen
  • Weitere Informationen folgen über Lautsprecherdurchsagen, andere Medien / Notfall-Informations-App NINA

Weitere Hinweise und Informationen zur Notfallvorsorge und zum Verhalten im Katastrophenfall erhalten Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): www.bbk.bund.de und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen (IM NRW): www.im.nrw.de

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